Ein Projekt der Gesundheitsregion Emsland
Ziele des Projekts
Dialoggruppe
Ausgangslage
Der Zugang zu Alkohol, Tabak und weiteren Suchtmitteln ist für die Zielgruppe erleichtert worden. Aufgrund der Intelligenzminderung kann es zu Problemen im Konsumverhalten kommen, da die eigenen Grenzen nicht realistisch eingeschätzt werden können und die Selbstreflexion nur eingeschränkt möglich ist. Fachkräfte aus der Sucht- und Behindertenhilfe im Emsland hatten vor Projektbeginn bereits in dieser Problemstellung zusammengearbeitet, jedoch nur punktuell im Individualfall. Ein passgenaues Präventionskonzept war nicht vorhanden. Dies führte bei allen Beteiligten zu Unsicherheiten. Gerade auch im Präventionsbereich mussten Instrumente entwickelt werden, damit diese spezielle Zielgruppe bereits frühzeitig ihren Konsum überprüfen kann und eine Abhängigkeitserkrankung vermieden wird.
Vorgehen im Projekt
Auswirkungen
Das Netzwerk zwischen Behinderten- und Suchthilfe wurde optimiert und die präventiven Angebote wurden zielgruppenspezifisch angepasst. Die Befähigung und Qualifizierung von den beteiligten Mitarbeitenden in der Behinderten- und Suchthilfe wurde im Umgang mit Menschen mit Behinderung und kritischem Suchtmittelkonsum erreicht.
Um die erreichten Ziele weiter auszubauen und zu verstetigen, findet das Projekt eine Fortführung in dem Projekt „SUPi - Suchtprävention inklusiv“.
Laufzeit
Startdatum: 01.07.2018
Enddatum: 31.12.2019
Verstetigt seit: 01.01.2020
Finanzierungsvolumen
80.000 €
Träger
Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation des Caritasverbandes für den Landkreis Emsland
Weitere beteiligte Akteure
St. Lukas Heim, Papenburg, Landkreis Emsland
Timo Deiters
Landkreis Emsland
Ordeniederung 1
49716 Meppen
Tel.: 05931 441262
E-Mail:
Die Angaben zu den Projekten entstammen Mitteilungen aus den beiteiligten Gesundheitsregionen
Datum der letzten Bearbeitung: 10.01.2023